Praxis, Zugänge und Abo verwalten
Die Praxisverwaltung bündelt organisatorische Einstellungen: Mitarbeiter und Zugriffsrechte, Patientenübersicht, Nutzung und Abonnement. Sie ist bewusst vom fachlichen Sitzungsablauf getrennt.
Was vorher stimmen muss
- Eine Praxisleitung. Organisatorische Einstellungen sind an entsprechende Rechte gebunden.
Der Ablauf
Jeder Schritt nennt, wer ihn ausführt.
- Sie
Zugänge einrichten
Mitarbeiter werden eingeladen und mit Rechten versehen. Jede Datenabfrage der Anwendung ist an Praxis- und Benutzerrechte gebunden. Zur Auswahl stehen drei Rollen: „Therapeut" für die Behandlung — eigene Patienten, Sitzungen, Dokumente —, „Praxisleitung" für Abrechnung, Zugänge und das Zurücksetzen von Passwörtern, und „Revision (nur lesend)" für die Kontrolle. Eine Praxisleitung kann eine weitere benennen — für Gemeinschaftspraxen und für die Vertretung bei Urlaub, Krankheit oder Ausscheiden. Zwei Dinge sind dabei fest eingebaut: die übrigen Praxisleitungen werden per E-Mail benachrichtigt, sodass eine Ernennung nicht unbemerkt bleibt, und die letzte Praxisleitung einer Praxis lässt sich nicht entziehen — sonst könnte niemand mehr Abrechnung und Zugänge verwalten.
- Sie
Kontrolle von der Behandlung trennen (Rolle „Revision")
Die Rolle „Revision" sieht den Prüfpfad der Praxis und kann ihn als CSV ausleiten: wer wann worauf zugegriffen hat, Anmeldungen, Exporte, Rechteänderungen und fehlgeschlagene Versuche. Sie sieht dabei keine Patienten, keine Sitzungen und keine Dokumente — jeder solche Zugriff wird abgewiesen, und zwar nicht durch Ausblenden in der Oberfläche, sondern serverseitig. Neue Funktionen sind für diese Rolle von vornherein geschlossen, bis sie ausdrücklich freigegeben werden. Gedacht ist sie für jemanden, der prüfen können soll, ohne behandeln zu dürfen: eine Datenschutzkoordination, eine Qualitätsbeauftragte Person, eine externe Revision oder ein Mitglied der Praxis, das selbst nicht behandelt. Wer die Praxis führt, führt damit auch aus — die Kontrolle derselben Person über die eigenen Zugriffe ist keine Kontrolle. Für kleine Praxen ohne geeignete Person ist die Rolle kein Muss; sie bleibt dann ungenutzt, und die Praxisleitung liest den Prüfpfad selbst.
- Sie
Nutzung im Blick behalten
Die Nutzungsübersicht zeigt, was im laufenden Zeitraum verbraucht wurde.
- Sie
Abonnement verwalten
Tarif und Abonnement werden hier verwaltet. Die Tarife sind monatlich kündbar; die Abwicklung läuft über Stripe.
- Psymira
Vertragsunterlagen bereitstellen
Der akzeptierte AV-Vertrag bleibt mit Version und Zeitpunkt abrufbar. Das Datenexport- und Formatregister ist ebenfalls hier erreichbar und wird beim Auslösen eines Datenexports verlinkt.

Was Psymira hier nicht tut
Zugriffsrechte richtet die Praxis ein, nicht Psymira.
Belegt in: FAQ „Kann ich Psymira mit echten Patientendaten testen?"
Die Praxis vergibt die Rollen Therapeut, Praxisleitung und Revision selbst. Was sie nicht vergeben kann, ist ein Zugang auf Anbieterseite — diese Rolle ist über die Praxisverwaltung nicht erreichbar.
Belegt in: Security-Review R10 (2026-09-30)
Die Rolle „Revision" ist lesend und auf den Prüfpfad und Vertragsunterlagen begrenzt. Sie ersetzt keine externe Prüfung und erteilt kein Testat.
Belegt in: Datenschutz & Sicherheit
Administrative Zugriffe auf Produktivdaten sind eng begrenzt und werden protokolliert.
Belegt in: Datenschutz & Sicherheit, FAQ „Wer kann auf Patientendaten zugreifen?"
Was mit den Daten passiert
Vertrags- und Kontodaten samt Akzeptanznachweisen werden für die Vertragsdauer zzgl. drei Jahre aufbewahrt. Zugriffe auf Patientendaten werden protokolliert; die Audit-Logs bleiben 12 Monate erhalten. Abrechnungsunterlagen laufen über Stripe und unterliegen den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
Vollständige Angaben auf Datenschutz & Sicherheit.